Chronik bis 2015 - Weiteres in der Galerie/Arbeitseinsätze/Presse


Der Harzklub Zweigverein Wieda wurde am 01. Juli 1887 im Gasthaus "Grüne Tanne" gegründet.

Zu den Gründungsmitgliedern gehörten u.a. Oberförster Schwabe, der den 1. Vorsitz übernahm, Förster Reese, als sein STellvertreter, Prädikant Bormann, Lehrer Heinze, Kaufmann Bischoff, Forstaufseher Eilers, Gastwirt Schiller, Modellbauer Kreidel, Lehrer Becker, Tischlermeister Jörn, Gastwirt Eggers, Frau Bornkessel, Formermeister Müller, Nagelschmiedemeister Kamphenkel, Mühlenbesitzer Teichmüller, Rentier Engel, Gastwirt Voigt, Kantor Behrens, Faktor Grimm und Forstaspirant Hille.

Am 14. Dezember 1927 trat der Wintersportverein Wieda zum Harzklub über, wodurch die Mitgliederzahl auf 82 stieg.

Vorsitzende des Harzklub Zweigverein Wieda von 1887 - 1943

Jahr

von 1887 bis 1902   

von 1902 bis 1909

von 1909 bis 1910

von 1910 bis 1921

von 1921 bis 1923

von 1924 bis 1927

von 1927 bis 1930

von 1930 bis 1933

von 1933 bis 1936

von 1936 bis 1943

Name

Schwabe, Oberförster

Plüm, Pastor

Redecker, Fabrikbesitzer

Pause, Stöberhai Gastwirt

Stein, Forstmeister

Kamphenkel, Ludwig, Direktor

Becker, Direktor

Angerstein, Wilhelm, Lehrer

Müller, Karl, Lehrer

Jaimke, Lehrer

 

Vorsitz

15 Jahre

 7  Jahre

 1  Jahr

11 Jahre

 2  Jahre

 3  Jahre

 3  Jahre

 3  Jahre

 3  Jahre

 7  Jahre


Am 07. Juni 1943 wurde der Harzklub in das Orts-Heimat-Werk überführt.

Führer des O.H.W. war der Tischlermeister Karl Pfeiffer.

Neugründung nach dem Krieg

Karl Kamphenkel nahm mit dem damaligen Hauptvorsitzenden Beneke Gespräche auf, worauf am 03. April 1949 der Zweigverein gegründet wurde. Mechanikermeister Karl Bornkessel wurde 1. Vorsitzender. Bei der Wiedergründung 1939 waren 32 Personen anwesend. 2011 hatte der Verein 100 ordentliche Mitglieder.

Jahr

von 1949 bis 1950

von 1950 bis 1951

von 1951 bis 1955

von 1955 bis 1957

von 1957 bis 1986

von 1986 bis 1988

von 1988 bis 1991

von 1991 bis 1997

von 1997 bis 2008

von 1997 bis 2015

ab Februar 2015 bis heute

Name

Bornkessel, Karl, Mechanikermeister

Hoffmann, Fritz

Peters, Hans

Bornkessel, Karl, Mechanikermeister

Peters, Hans

Marxen, Eckard

Zimmer, Erich

Gentzmer, Fritz

Gentzmer, Fritz

Marquard, Hans-Jürgen

Illers, Henning, Imker

Vorsitz

 1  Jahr

 1  Jahr

 4  Jahre

 2  Jahre

29 Jahre

 2  Jahre

 3  Jahre

 6  Jahre

11 Jahre - Ehrenvorsitzender

18 Jahre



Das Überreichen der Eichendorf Plakette im Jahr 1988 war Ausdruck der Anerkennung für die Verdienste des Harzklubs.

Von 1991 - 1997 führte Fritz Gentzmer, der sich in fast 10 Jahren große Verdienste erworben hat und mit dem silbernen Ehrenzeichen des Harzklubs ausgezeichnet wurde, den Zweigverein. Fritz Gentzmer verstarb am 10.05.2008.

 


Wegewart

Die erste Schutzhütte an der Wache wurde am 27. Juni 1909 errichtet. 1911 wurden für 10 Ruhebänke Granitsockel gefertigt, die heute noch erhalten sind. Bedeutsame Wanderwege wurden in Richtung Stöberhai, Ravensberg und in die Orte der Umgebung angelegt.

Nach Gründung des Naturparks Harz 1960 erhielten die Arbeiten neuen Auftrieb.

Viele Rundwanderwege wurden angelegt, Zielwanderwege unterhalten, Orientierungstafeln angefertigt.

Ruhebänke und Sitzgruppen laden zum Verweilen ein. Elf Schutzhütten, darunter die ausgebrannte "Alte Wache", konnten neu erstellt werden. Fünf Fußgängerbrücken und zwei Wassertretstellen wurden unterhalten.

Bei der Beschilderung "Historische Grenze" im Jahr 2006 auf der ehemaligen Grenze zwischen Braunschweig und Hannover, von der Stefan Hütte über den Stöberhai bis zum Kaiserweg, wurde mitgearbeitet.

Am 28.07.2007 wurde der Rad- und Wanderweg auf der Strecke der ehemaligen Südharzeisenbahn eingeweiht. Die Schilder wurden mitentwickelt und angebracht.

Der Harzer Baudensteig, der auch durch unser Betreuungsgebiet führt, wurde am 16.06.2010 eingeweiht.

Jährlich werden Standort und Zustand der 276 Harzklubschilder überprüft und teilweise erneuert.

(Stand 2011 - von Hans-Jürgen Marquard)

 

Heimatgruppe

In den dreißiger Jahren entstand eine Jugendgruppe, die mit Volkstänzen, Gesang und Jodeln erfreute. Nach dem Wiederbeginn 1947 bildete sich unter der Leitung von Gretl Tlusty eine starke Brauchtumgsgruppe. Das Ehepaar Edith und Erich Zimmer führte die Arbeit fort. Rainer Anders hauchte 1979 der Heimatgruppe neues Leben ein. Er gründete eine Sing- und Spielgruppe, die 1985 in der NDR-Plattenkiste auftrat. Carsten Imhof mit Sprecher Paul Dittmer und Ludwig Marx setzten die Arbeit fort und leiteten die Brauchtusgruppe, die einen aktiven Beitrag zur Heimatpflege leisteten und sich durch ihre Erfolge immer wieder selbst motivierten.

 

Der Zahn des "demografischen Wandelns" nagte nicht nur an unserer, sondern auch den Gruppen unserer Nachbarn. Die einen hatten eine starke Instrumentalgruppe und keine Sänger, die anderen hatten Sänger, aber keine Musiker.

So kam es am 17.04.2008 zum Zusammenschluss der drei Brauchtumsgruppen Steina, Wieda und Zorge zu den Südharzer Buntspechten. Durch viele Änderungen und neue Lieder können wir nun positiv, zumindest in die nähere Zukunft blicken.

 (Stand 2011 - von Hans-Jürgen Marquard)